Erfassen der Mengenansätze nach REB 23.003

In diesem Bereich wird die Erfassung der Mengenansätze nach REB 23.003 Ausgabe 1979 bzw. Ausgabe 2009 erläutert. Im Kapitel “ Grundlage der REB 23.003“ finden Sie u.a. eine Übersicht der verschiedenen Formeln der REB 23.003.

Beschreibung der Kennzeichen (KZ):

*

Aufmaßzeilen, die mit einem „*“ gekennzeichnet werden, sind Kommentarzeilen. Hier findet keine Berechnung statt.

H

Ein Rechenansatz wird als Hilfswert zwischengespeichert und über die Adresse in einer anderen Aufmaßzeile aufgerufen. Hilfswerte werden nicht zu den Positions-, Zwischen- und Gesamtsummen addiert, sondern nur gespeichert.

Z

Die Zwischensumme beliebig vieler Ergebnisse mit derselben Ordnungszahl bezeichnet man als Zwischensumme. Sie umfasst alle Ergebnisse bis zum vorherigen „Z“ oder „P“.

Die Zwischensumme kann über die Adresse in einer anderen Aufmaßzeile aufgerufen werden.

P

Als Positionssumme wird die Summe mehrerer Ergebnisse oder Zwischensummen mit derselben Ordnungszahl bezeichnet. Sie umfasst alle Ergebnisse bis zum vorherigen „P“. Die Positionssumme kann über die Adresse in einer anderen Aufmaßzeile aufgerufen werden.

Aufrufe

Adressen, die mit den Kennzeichen H, Z oder P gekennzeichnet sind, können später wieder aufgerufen werden. Somit ist eine Berechnung mit den gespeicherten Resultaten möglich.

Dazu ein kleines Beispiel:

Position Schalung Deckenplatte

0300C0 H Formel 91 (1,45 * 7,45) + (5,45 * 8,23) = 55,656 m²

Position Ortbeton Deckenplatte Stahlbeton C20/25 D 20cm
0200H0 Formel 91 0200D0 * 0,20 = 11,131 m³

Bei mehrzeiligen Rechenansätzen ist die Adresse der letzten Zeile anzugeben. Das bedeutet auch, dass bei mehrzeiligen Rechenansätzen das Kennzeichen in der letzten Zeile einzutragen ist.

Die REB 23.003 Ausgabe 1979 erlaubt nur den Aufruf eines gespeicherten Resultates aus einer höheren Ordnungszahl auf eine niedrigere Ordnungszahl. Bzw. innerhalb einer Ordnungszahl den Aufruf eines Resultates aus einer niedrigeren Adresse.

Unsere Anwendung lässt auch zu, dass diese Einschränkung der REB 23.003 missachtet wird. Damit können Sie in jeder Ordnungszahl jede andere Ordnungszahl, bzw. jede Adresse aufrufen, die ein entsprechendes Kennzeichen trägt. Die Anwendung sorgt dafür, dass die Berechnung richtig erfolgt.

Wenn Sie diese Möglichkeit anwenden, können Sie keine prüffähige Datenart 11 erzeugen. Benutzen Sie das „Vorwärtsreferenzieren“ bitte nur dann, wenn Sie keine strenge REB-Abrechnung benötigen.

Praxisgerecht ist das „Vorwärtsreferenzieren“ natürlich immer, denn die Nummerierung der Ordnungszahlen gibt nicht immer die Reihenfolge der Bauaktivitäten wieder.

In der REB 23.003 Ausgabe 2009 ist jeder Rechenansatz durch Angabe der Adresse seiner letzten Zeile referenzierbar. Der Aufruf eines Resultates ist sowohl ordnungszahlübergreifend als auch innerhalb einer Ordnungszahl beliebig möglich, d.h. es sind sowohl Vorwärts- als auch Rückwärtsreferenzen erlaubt, soweit dadurch keine Zirkelbezüge entstehen. Anstelle des Resultates wird die entsprechende Adresse in dem betreffenden Datenbereich angegeben. Die Resultate werden einschließlich ihres Vorzeichens und mit voller Genauigkeit (d.h. ohne vorherige Rundung) referenziert. Sie können im Rahmen der vorgenannten Bedingungen beliebig oft aufgerufen werden.

Bei der Referenzierung einer Adresse wird die Summe vorrangig vor dem Ergebnis übernommen. Wenn sowohl die Zwischen- bzw. Positionssumme als auch das Ergebnis der Berechnung benötigt werden, dann kann das Kennzeichen Z bzw. P auch in einer reinen Summenzeile ohne Formelnummer und Werte gesetzt werden:

Hier kann zur Erläuterung der Massenermittlung ein 9-stelliger bzw. 56-stelliger Text erfasst werden. Die Einstellung der „Langen Erläuterung“ erfolgt in den Projekt-Eigenschaften auf der Seite Einstellung (siehe „“ auf der Seite 82).

Faktor:

Hier kann ein Faktor für den Massenansatz eingegeben werden. Maximal sind drei Vorkomma und drei Nachkommastellen zugelassen. Zusätzlich ist ein Minuszeichen erlaubt (z.B. –122,555).

So kann z.B. ein Abzug durch den Faktor “ –2″ erreicht werden.

FN:

Hier kann eine der 25 Formelnummern der REB 23.003 Ausgabe 1979 bzw. eine der 26 Formelnummern der REB 23.003 Ausgabe 2009 aufgerufen werden.

Unterstützt wird der Anwender durch den „Formelassistenten“

Werte:

Bei einer *-Zeile wird ein Kommentar erfasst. Bei einer Formelnummer wird der Formelansatz erfasst.

Beispielhaft wird die Erfassung der Formel 91 (Freie Formel) gezeigt:

FN 91 (4,55 + 1,22 + 3,98) * 2,45 * 0,365

Die Formel muss mit einem Gleichheitszeichen abgeschlossen werden. Dieses wird ggf. von der Anwendung ergänzt.

Wenn Sie eine feste Formel in der Zelle Werte eingeben, können die Einzelwerte durch eine Leertaste oder durch die Entertaste getrennt werden.

Beispielhaft wird die Erfassung der Formel 04 (Rechteck/Quader) gezeigt:

FN 04 4,55 1,22 3,98

Diese verkürzte Erfassung ist die Eingabe für 4,55 * 1,22 * 3,98. Nach jeder Zahl kann die Leertaste gedrückt werden. Die Entertaste schließt die Eingabe ab. Wenn nur zwei Werte eingegeben werden, ist ggf. zweimal mit der Entertaste abzuschließen.

Beispiel:

Erster Wert (Leertaste) zweiter Wert (Leertaste) dritter Wert (Enter) Berechnung Quader

Erster Wert (Leertaste) zweiter Wert (Enter) Berechnung Rechteck

Ergebnis:

In dieser Spalte wird das Ergebnis der Berechnung angezeigt. Ggf. wird hier auch „Fehler“ angezeigt.

In diesem Fall wird „Fehler“ ausgegeben, da die Blattadresse 0300Z0 nicht vorhanden ist. Daher kann die Multiplikation nicht erfolgen.

Summe:

In dieser zusätzlichen Spalte erscheint die Zwischen- bzw. Positionssumme bei Berechnungen mit dem Kennzeichen Z oder P. Standardmäßig ist die Spalte für die Summe sehr schmal gehalten. Sie kann durch die üblichen Tabellenfunktionen mit der gedrückten linken Maustaste größer gezogen werden.

Die Werte in der Spalte Summe werden durch den Berechnungslauf aktualisiert.

Adresse:

Die Adresse wird automatisch generiert.

In dieser Zelle trägt die Anwendung eine Adresse ein. Die Adresse setzt sich zusammen aus einer 4 stelligen Blattnummer, einem Buchstaben und einer einstelligen Nummer.

Formel 91

Die Formel 91 (auch Freie Formel genannt) ist in der Regel die Formel-Nummer, die am häufigsten verwendet wird.

Die einzelnen Werte werden durch Rechenzeichen miteinander verbunden. Natürlich ist auch ein einziger Wert zugelassen. Die „0“ als einzigen Wert ist auch zugelassen. Eine leere Formel 91 ist nicht zugelassen.

Nur runde Klammern sind zugelassen. Sie können geschachtelt werden, müssen aber paarweise angeordnet sein. Zwei Rechenzeichen dürfen nicht unmittelbar aufeinander folgen.

Beispiel:
falsch 3 * – 4
richtig 3 * (- 4)

Erlaubte Rechenzeichen (RZ):
+ für Addition
– für Subtraktion
* für Multiplikation
/ für Division
** für Potenzieren bzw. Radizieren
= für das Ende eines Rechenansatzes

Beispiele:
Potenzieren und Radizieren
1253 in der Eingabe 125 ** 3
in der Eingabe 125 ** 0,33333
oder 125 ** (1/3)

Folgende Winkelfunktionen sind erlaubt:
sin(x), cos(x), tan(x), asin(x), acos(x) und atan(x)
Funktionsnamen können mit derselben Bedeutung in Groß- oder Kleinbuchstaben angegeben werden. Der Winkel x ist in Neugrad anzugeben.

Der Anwendung achtet darauf, dass Rechenwerte, Adressen und Funktionsnamen nicht durch einen Zeilenwechsel unterbrochen werden.

Bilder in die Mengenermittlung integrieren

Mittels einer speziellen Kommentarzeile können auch Bilder, Zeichnungen und PDF-Dateien in einem Projekt eingebunden werden.

Erstellen Sie dazu in der Tabellenansicht zunächst eine neue Zeile.

Mit der Tastenkombination Strg+B oder dem Punkt „Zeile in Bild-/PDF-Kommentar umwandeln“ im Menü „Massen“ öffnen Sie dann den Datei-Auswahldialog zur Auswahl der Bild- oder PDF-Datei. Nach der Auswahl wandelt Der Anwendung die Zeile in einen speziellen Kommentar um, der die Angabe der Datei enthält.

Beispiel:

* #Bild musterzeichnung.jpg

bzw.

* #PDF Formeluebersicht REB 23.003 2009 MWM Quer.pdf

Nach dem festen Text „#Bild“ oder „#PDF“ und einem Leerzeichen folgt der Dateiname.

Die Bilder- und PDF-Dateien werden in eine Anhangdatei aufgenommen. Diese Projekt-Anhangdatei wird neben der Projektdatei mit dem gleichen Namen und der Endung .lbo-a gespeichert.

Folgende Dateiformate können von Der Anwendung verarbeitet werden:

bmp, emf, jpg, png, pcx, tif, pcd, pdf

Mit der Funktionstaste F4 kann die Datei geöffnet werden. Ein Bild wird mit dem Bildeditor von Der Anwendung angezeigt und kann bearbeitet werden. Eine PDF-Datei wird mit dem im System angemeldeten PDF-Viewer angezeigt. Dazu müssen Sie mit dem Cursor in der entsprechenden Kommentarzeile stehen.

Import von Mengenermittlungsdaten

Die Anwendung unterstützt den Daten-Import und Daten-Export nach der REB 23.003 Ausgabe 1979 und der REB 23.003 Ausgabe 2009.

Der REB-Ausschuss hat in seiner Veröffentlichung „Regelungen für die elektronische Bauabrechnung – Verfahrensbeschreibung 23.003“ die Datenart 11 für den Austausch von Aufmaßen zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer festgelegt.

Neben der DA11-Datei (in verschiedenen Ausprägungen) unterstützt die Anwendung auch die X31 (GAEB-Datei für die Mengenermittlung). Der Export und Import mittels X31 ist im Bereich …. aufzurufen.

Die X31-Datei hat den Vorteil, dass auch Ordnungszahlen bis maximal 14 Stellen ausgetauscht werden können. Die DA11-Datei unterstützt nur maximal 9 Stellen.

Wählen Sie bitte die gewünschte Datei aus. Vorgeschlagen werden alle Dateien, deren Endung „d11“, „x31“ bzw. „d11s“ lauten. Ggf. wählen Sie bei „Dateityp“ den Eintrag „alle Dateien“.

Die REB 23.003 Ausgabe 1979 und die REB 23.003 Ausgabe 2009 benutzen beide die Dateiendung „d11“. Eine Unterscheidung aufgrund der Endung ist hier nicht möglich.

MWM stellt hierfür den kostenlosen MWM-Mengen-Viewer unter https://www.mwm.de/downloads/?menue=menue_mengen_viewer zur Verfügung.

Nach Betätigen der „Öffnen“-Schaltfläche wird der Import der Mengen-Datei in das geöffnete Projekt durchgeführt. Nach Beendigung wird ein Protokoll ausgegeben.

In einem Projekt können auch mehrfache Mengen-Importe ausgeführt werden. Die sich im Projekt befindenden Massenansätze werden dabei nicht überschrieben oder verändert. Nur neue Massenansätze werden importiert. (Ein neuer Massenansatz ist ein Massenansatz dessen Adresse im Projekt bislang noch nicht belegt war.)

Massenansätze, die nicht REB-konform sind, werden abgewiesen. Ein Protokoll gibt darüber Auskunft.

Wenn der Mengen-Import bei einer Position eine Mengenüberschreitung auslöst, wird dies im Protokoll ausgewiesen. ????

In einem Projekt der REB 23.003 Ausgabe 1979 können auch Dateien eingelesen werden, die nicht der LV-Struktur 1122PPPPI entsprechen.

Export von Mengenermittlungsdaten

Beim DA11-Export wird immer die Verfahrensbeschreibung herangezogen, die in den Projekteigenschaften eingestellt ist (REB 23.003 Ausgabe 1979 oder Ausgabe 2009).

Für den Export stehen zwei Varianten zur Verfügung:

DA11-Datei

Diese Datenart entspricht dem REB 23.003-Standard.

X31-Datei

Die neue Datenart X31 entspricht dem REB 23.003-Standard. Es wird bei der Ausgabe dieser GAEB-Datei zwischen den GAEB-Versionen 3.2 und 3.3 unterschieden. Die X31 unterstützt im Vergleich zur Datenart DA11 Ordnungszahlen mit maximal 14 Stellen.

Beim Export in die X31-Datei werden die ggf. eingestellten langen Erläuterungen und die gewählten Kriterien mit abgestellt.

Nach dem Export kann die Datei mit dem kostenlosen MWM-Mengen-Viewer betrachtet werden (http://www.mwm.de/download/mwm-mengen-viewer).

Grundlage der REB 23.003

Die Grundlage für diese Anwendung sind u.a. die Beschreibungen GAEB und REB. Mehr Informationen finden Sie unter www.mwm.de/gaeb_reb.

Die REB 23.003 ist allgemeingültig anerkannt und wird von den Auftraggebern akzeptiert oder sogar verlangt. Da die REB 23.003 über Schnittstellendefinitionen verfügt, ist der Datenaustausch mittels Datenträger zwischen Auftraggeber und -nehmer gewährleistet. Mittels 25 bzw. 26 verschiedener Formeln können Berechnungen von Längen, Flächen und Volumina erfolgen. Neben freien Formeln, die dem Anwender den Aufbau und die Reihenfolge der Eingaben beliebig ermöglichen, gibt es feste Formeln, bei denen Eingabe und Berechnungsart vorgegeben sind. Solche festen Formeln haben den Vorteil, dass nur die Werte, aber keine Rechenzeichen eingegeben werden müssen. Somit können schnell übersichtliche Aufmaße erstellt werden.

Im Musterprojekt „Bonner Wasserwerk (MWM-Muster)“ finden Sie Beispiele für den Einsatz der REB 23.003 – Formeln.

Die REB Verfahrensbeschreibung 23.003 aus dem Jahre 1979 wurde durch Arbeitskreise erweitert und fortgeschrieben. Die neue Verfahrensbeschreibung trägt den Titel REB 23.003 Ausgabe 2009 und wurde im Juli 2009 veröffentlicht.

Nachfolgend sind wichtige Änderungen gegenüber der Vorgängerversion aufgelistet (eine umfassende Auflistung finden Sie in der Verfahrensbeschreibung der REB 23.003 Ausgabe 2009 unter www.mwm.de/gaeb_reb/infos_reb):

• In der DA11-Datei stehen die OZ-Maske und das Jahr der Ausgabe der REB.

• Es können Ordnungszahlen mit einem beliebigen OZ-Aufbau benutzt werden. Die Definition wurde aus GAEB 90 übernommen. Damit können maximal 9-stellige Ordnungszahlen verwendet werden.

• Die Formel 91 wurde von 6 auf 20 Zeilen vergrößert. Es sind Winkelfunktionen zugelassen.

• Die Formel 25 (Stationierte Trapezprofile) wurde aufgenommen.

• In den Formeln 21 und 22 sind negative Koordinaten erlaubt.

• Das Kennzeichen „E“ entfällt. Sämtliche Rechenzeilen können referenziert werden.

• Die Referenzierung kann auch auf Resultate höherer Ordnungszahlen erfolgen.

• Die Rechengenauigkeit wurde von 3 Nachkommastellen auf eine höhere Rechengenauigkeit erhöht.

• Es können in Kommentarzeilen Bilder verlinkt werden.

Nachfolgend sind die 26 verschiedenen Formeln der REB 23.003 Ausgabe 2009 erläutert:

Allgemeine Hinweise zu den Formeln:

Die Formeln 00, 21, 22, 23, 25, 30, 31, 32 und 91 müssen lt. REB 23.003 mit einem Gleichheitszeichen („=“) in der letzten Zeile abgeschlossen werden.

Thema Rundung in der REB 23.003 Ausgabe 2009

In der neuen REB 23.003 Ausgabe 2009 gibt es folgende neue Regelung zum Thema Rundung (Punkt 2.4, der Verfahrensbeschreibung REB 23.003 Ausgabe 2009):

„Ergebnisse werden bei der internen Berechnung nicht gerundet.“

Das führt jetzt manchmal zu anderen Ergebnissen, als in der REB 23.003 Ausgabe 1979.

Die im Beispiel dargestellte Z-Summe der Ergebnisse aus Zeile 1 und 2 ergibt 10,422, obwohl die manuelle Addition der gezeigten Ergebnisse (5,188+5,233) 10,421 ergibt.

Die Differenz ist wie folgt zu erklären:

Zeile 1: 2,980*4,770*0,365 = 5,188329

Zeile 2: 7,169*2,000*0,365 = 5,23337

Die Addition dieser Werte ergibt 10,421699 gerundet: 10,422.

Dies ist die neue Berechnungsmethode der Ausgabe 2009. Es wird intern mit allen Nachkommastellen gerechnet. Jedes Ergebnis wird jedoch bei der Anzeige oder beim Ausdruck auf 3 Nachkommastellen gerundet ausgegeben.

In der REB 23.003 Ausgabe 1979 war die Berechnung wie folgt:

Zeile 1: 2,980*4,770*0,365 = 5,188

Zeile 2: 7,169*2,000*0,365 = 5,233

Die Addition dieser Werte ergibt 10,421.

Die Umstellung der Berechnungsmethode bedeutet:

  • Bei der manuellen Nachrechnung muss mit allen Nachkommastellen gerechnet werden. Die angezeigten Ergebnisse von Ansätzen können nicht in den Taschenrechner eingegeben und addiert werden.
  • Bei der Berechnung von Werten nach REB 23.003 Ausgabe 1979 und der REB 23.003 Ausgabe 2009 gibt es Differenzen.
  • Die Berechnung nach REB 23.003 Ausgabe 2009 ist genauer. Die Anzahl der benutzten Nachkommastellen ist nicht definiert.
  • Eine Berechnung nach REB 23.003 Ausgabe 2009 ist sinnvollerweise nur elektronisch zu prüfen.

Entwicklungsgeschichte der Anwendung

Die Organisation für diese Anwendung begann im Herbst 2020, die gemeinsame Entwicklung an dieser Anwendung begann im Sommer 2021. Eine erste lauffähige Version der REB Mengenermittlung wurde im Februar 2022 vorgestellt.